Gemeinsame Spendensammlung mit der FOS Schwabach

Spendensammlung 2

Sich für seine Mitmenschen einzusetzen und sich gerade für diejenigen stark zu machen, die die größte Unterstützung benötigen, sind die Kernthemen von „Schule ohne Rassismus“. Und auch die beiden Fachoberschulen Lauf a.d.Pegnitz und Schwabach wollen jeglicher Form von Diskriminierung aktiv entgegengetreten. Was im Sommer des Schuljahres 2023/24 als schulübergreifender Wettbewerb begann, hat in der Folgezeit seine Fortsetzung gefunden: Auch in den Jahren 2024/25 und 2025/26 wurde wieder Geld für diese Zwecke gesammelt.

Initiiert wurde das Projekt von Sarah Nierling und Tristan Schneider von der Laufer Fachoberschule sowie der Schwabacher Schülerin Emelie Triebenbacher. Auch wenn beide Schulen wieder gegeneinander antraten, um die höhere Summe zu erreichen, stand der Wettbewerbscharakter nicht im Vordergrund, wie der Laufer Schulleiter Michael Gebhard betonte. Der eigentliche Gewinner sollte nämlich der Empfänger der Gelder sein: Im Schuljahr 2024/25 wurde das Frauenhaus Schwabach, vertreten durch die ehrenamtlich dort wirkende Mitarbeiterin, Frau Angelika Brandstätter, ausgewählt. Mit viel Engagement und Ideenreichtum warben die Jugendlichen in ihren Schulklassen für ihr Anliegen. Die Spendensumme fiel dabei sogar noch höher aus als im Vorjahr: Über 1200 Euro kamen durch zahlreiche kleine Beiträge zusammen.

Die Übergabe der Spende fand am 9. Juli 2025 an der Staatlichen Fachoberschule Lauf statt. Hier wurde Frau Brandstätter vom Frauenhaus Schwabach von Vertreterinnen und Vertretern beider Schulen in feierlichem Rahmen mit Kaffee und Kuchen empfangen. Mit bewegenden Worten und anschaulichen Beispielen schilderte sie die wertvolle Arbeit ihrer Einrichtung – von Schutz und Unterstützung für Frauen in Notlagen bis hin zur Hilfe beim Neustart in ein selbstbestimmtes Leben. Ihre Ausführungen hinterließen bei den Anwesenden sichtlich Eindruck und machten die Bedeutung der Spendenaktion greifbar.

Weiter ging es im Schuljahr 2025/26: Diesmal soll mit den Einnahmen der gemeinsamen Spendensammlung die Einrichtung „KISS“ unterstützt werden, die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen im Nürnberger Land. Diese Organisation setzt sich für Menschen mit chronischen Schmerzen und Krankheiten, für Suchtkranke und ihre Angehörigen, Menschen mit psychischen Erkrankungen, queere Menschen und viele weitere Gruppen ein.

Da die Aktion zu Redaktionsschluss noch läuft, ist die Höhe der diesmal erreichten Summe noch offen. Aber die fleißige Hilfe sowie großzügige Spendenbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zeigt schon jetzt das Engagement der jungen Menschen und den Willen, aktiv für Solidarität einzutreten.

 

Moritz Salomon

 

geschrieben am 12.05.2026