Als Aktionsgruppe „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ richten wir dieses Jahr wieder eine Vielzahl von Aktionen aus, um für Fragen der Chancengleichheit und gesellschaftlichen Teilhabe zu sensibilisieren. Einen ganz besonderen Platz in unserem Kalender nimmt dabei natürlich wieder der Weltfrauentag ein.
Da der 8. März diesmal auf ein Wochenende fiel, fand die Aktion bereits am vorangegangenen Donnerstag statt. Unsere kleine Plakatausstellung blieb jedoch über das Wochenende hinweg hängen und war weiterhin für alle sichtbar. Im Mittelpunkt stand dieses Jahr unter anderem die ungleiche Verteilung von Care-Arbeit im Haushalt. Wir wollten zeigen, wie Frauen in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten für ihre Rechte gekämpft haben. Man konnte sehen, wie Frauen zwar lange Zeit großen Belastungen ausgesetzt waren, aber keineswegs immer nur im Haushalt gearbeitet hätten, wie man es sich heute vielleicht vorstellt.
Während der Pausenzeiten wurde unsere Ausstellung lebendig: Durch ein Quiz mit Zahlen und Fakten zur Emanzipation von Frauen haben wir die Besucherinnen und Besucher aktiv eingebunden. Außerdem wollten wir die Frauen in den Blick nehmen, die uns im Leben geholfen, inspiriert oder geprägt haben. Eine Tafel diente dazu, Gedanken dazu festzuhalten, was man individuell von Frauen gelernt oder ihnen zu verdanken hat. Wer es persönlicher wollte, konnte kleine Postkarten beschriften, die anschließend zum Beispiel an Lehrerinnen oder Mitschülerinnen verteilt wurden.
Marion Meinold-Pohlmann
